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	<title>Förderung von Kindern&#124; Der Förderguide</title>
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	<description>Informationen zur Bildung und Förderung von Kindern</description>
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		<title>Forum für Beratung</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Feb 2011 18:55:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fabian Piotrowski</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Foerderguide.de bietet unter http://foerderguide.de/forum jetzt ein einfaches Forum an um den Besuchern bei Fragen, zum Beispiel zur Feststellung von sonderpädagogischem Förderbedarf, beantworten zu können und einen Kontakt herzustellen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Foerderguide.de bietet unter <a href="http://foerderguide.de/forum">http://foerderguide.de/forum </a> jetzt ein einfaches Forum an um den Besuchern bei Fragen, zum Beispiel zur Feststellung von sonderpädagogischem Förderbedarf, beantworten zu können und einen Kontakt herzustellen.</p>
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		<title>Schulreform Hamburg die Zweite</title>
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		<pubDate>Sat, 18 Sep 2010 17:29:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fabian Piotrowski</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor einigen Monaten wurde im Förderguide bereits über den damals noch anstehenden Volksentscheid über die geplante Hamburger Schulreform berichtet. Es sollte eine sechsjährige Grundschule mit einem daran anschließenden zwei-Säulen-Modell entstehen. Schon kurz nach der Abstimmung war klar, dass die Bürgerschaft &#8230; <a href="http://foerderguide.de/allgemein/schulreform-hamburg-die-zweite">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor einigen Monaten wurde im Förderguide bereits über den damals noch anstehenden Volksentscheid über die geplante Hamburger Schulreform berichtet. Es sollte eine sechsjährige Grundschule mit einem daran anschließenden zwei-Säulen-Modell entstehen.</p>
<p>Schon kurz nach der Abstimmung war klar, dass die Bürgerschaft am Widerstand der Reformgegner gescheitert waren.</p>
<h3>Gründe des Scheiterns</h3>
<p>Das Scheitern ließ sich auf zwei Hauptaspekte zurückführen. Zum einen gelang es den Reformgegnern die Anhänger besonders gut zu mobilisieren. Gerade in den wohlhabenden Elbvororte in Hamburgs Westen gingen die Mehrheit der Bevölkerung zur Wahl und stimmte überwiegend gegen die Reform.</p>
<p>Der zweite Grund war umgekert in der nicht ausreichenden Mobilisierungsfähigkeit der Reformbefürworter zu sehen. Gerade in den sozial schwachen Bezirken, also die Bezirke in denen die Kinder leben die von einer verlängerten gemeinsamen Schulzeit profitieren sollten, gingen die meisten Menschen nicht zur Wahl. <span id="more-151"></span></p>
<h3>Folgen des Scheiterns</h3>
<p>Welche Folgen sich aus dem Scheitern der Hamburger Schulreform ergeben ist noch nicht abzusehen. Positive Entwicklungen sind von der Abschaffung der Haupt- und Realschulen und der Zusammenführung zu einer Art Gesamtschule, mit der Möglichkeit nach 13 Jahren das Abitur zu erreichen, zu erwarten. Zwar werden Kinder weiterhin aufgeteilt und viel zufrüh selektiert, allerdings sind die Folgen nicht mehr so gravierend wie in der Vergangenheit, da die Chance ein Abitur zu erreichen bestehen bleibt. Trotzdem ist zu erwarten, dass eine erhöhte Chancengerechtigkeit und die Umsetzung eines tatsächlichen Leistungsprinzips nicht in Gänze erreicht werden können.</p>
<p>Trotz der erfolgreichen Umstrukturierung ist die frühe Selektion noch immer konträr zum Zweck des Schulsystems. Eine Selektion die nachgwiesenermaßen zu einem gut Teil nach sozialen Kriterien erfolgt, zeigt deutlich, dass hier nicht mehr die besten Individuen zu einer hohen gesellschaftlichen Positionen gelangen, sondern eine gewisse gesellschaftliche Abgeschlossenheit, die in Ansätzen ständische Züge aufweist, herrscht. Diese Abgeschlossenheit nach oben ist äußerst schädlich für eine Gesellchaft, die dem Individuum eigentlich nach indvidueller Leistung Zugang zu hohen gesellschaftlichen Positionen ermöglichen soll. Wenn ein Teil der Gesellschaft sich abspaltet, ist dies durchaus als <em>Parallelgesellschaft</em> zu bezeichnen.</p>
<p>Mit dem Volksentscheid wurde eine große Chance verpasst das Schulsystem gerechter und damit effektiver und rationaler zu gestalten. Ängste einer besser gestellten Mittel- und Oberschicht behinderten eine bessere gesellschaftliche Integration von sozial schlechter gestellten Kindern und Jugendlichen. Die gesellschaftlichen Folgen daraus können sicher nicht vorhergesagt werden, zumindest nicht seriös, aber vermutlich sind die Folgen auf lange Sicht auch negativ für die sich abkapselnden <strong>Parallelgesellschaften</strong> in den Elbvororten.</p>
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		<title>Migranten und Bildung</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 20:07:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fabian Piotrowski</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Polemik ala Sarrazin In Deutschland ist durch das Buch des Bundesbank Vorstands Sarrazin eine Diskussion entstanden, in der viele Fakten und Halbwahrheiten durcheinander geworfen und mit polemischen Tönen und sogenannten Argumenten vermischt. Sarrazin schreibt, dass Migranten aus muslimischen Ländern weit &#8230; <a href="http://foerderguide.de/allgemein/migranten-und-bildung">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Polemik ala Sarrazin</h3>
<p>In Deutschland ist durch das Buch des Bundesbank Vorstands Sarrazin eine Diskussion entstanden, in der viele Fakten und Halbwahrheiten durcheinander geworfen und mit polemischen Tönen und sogenannten Argumenten vermischt.</p>
<p>Sarrazin schreibt, dass Migranten aus muslimischen Ländern weit weniger gebildet seien, als dies bei anderen Migrantengruppen der Fall sei. Auch die Kinder der Migranten seien weniger an Bildung interessiert und seien demzufolge auch wenig intelligent.</p>
<p>Richtig ist zwar, dass Kinder aus Familien mit einer Migrationserfahrung offenbar mit Problemen im Schulsystem zu kämpfen haben. Gerade Kinder mit türkischem Hintergrund sind im Bildungssystem weniger erfolgreich. Dies auf eine genetische oder religiöse Ursache zu schiebn ist allerdings aus mehreren Gründen unzulässig. Zum einen sind die Einwanderer mit dem niedrigsten Bildungserfolg nicht Türken, sondern italienische Einwanderer. Außerdem sind gerade Einwandererkinder mit iranisch-persischen Wurzeln sehr erfolgreich. Religion als Grund anzuführen ist also nicht legitim.<span id="more-141"></span></p>
<p>Zutreffend ist eher, den Bildungshintergrund der Eltern mit einzubeziehen. Gerade die in den 60er und 70er Jahren angeworbenen Gastarbeiter in Westdeutschland wurden aus einer wenig gebildeten Gruppe rekrutiert. Viele der Menschen kamen aus ländlichen Gebieten und waren teils selbst nur kurz in der Schule gewesen. Dies war lange Zeit in Deutschland ähnlich, man erinnere sich an das häufig beschworene &#8220;katholische Arbeitermädchen vom Land&#8221;. Auch italienische Gastarbeiter kamen eher aus dem ärmeren, ländlichen Süden, als aus dem reicheren Norden.</p>
<p>Die vietnamesischen Gastarbeiter in der ehemaligen DDR und die persisch-iranischen Immigranten hingegen kamen aus einer weit gebildeteren Schicht, auch wenn ihre Lebensumstände oft ähnlich schwierig waren wie bei anatolischen oder kalabrischen Immigranten.</p>
<h3>Integration von Migranten?</h3>
<p>In Deutschland wiederum wurden wenig gebildete Arbeiter gesucht, sie wurden gebraucht um schwere, schlecht bezahlte Arbeiten zu verrichten, die hiesige Arbeitnehmer nicht mehr erledigenwollten, zumindest nicht zu diesen niedrigen Löhnen. Bei einer 40-60 Stunden Woche bei schwerer körperlicher Arbeit mit oft miserabler Unterbringung war kaum an Bildung zu denken. Dies war auch nicht gewollt oder es war dem Staat und den Arbeitgebern lange egal. Deutschkurse? Fehlanzeige! Natürlich war es eine sinnvolle Reaktion sich mit anderen Menschen zusammen zu tun, die auch eine ähnliche Erfahrung machen und auch die eigene Sprache sprechen.  Viele Gastarbeiter holten ihre Familie nach, wer will jemandem verwehren, die eigene Frau und seine Kinder bei sich zu haben?</p>
<h3>Gutmenschentum?</h3>
<p>Herr Sarazin scheint diese Gedankengänge als &#8220;Gutmenschentum&#8221; und irrelevant zu bezeichnen. Möglicherweise hat er diese auch einfach nicht bedacht.</p>
<p>Das eigentliche erschreckende ist die scheinbare Akzeptanz dieser Polemiken. Das Blatt &#8220;BILD&#8221; berichtete am 31.08.2010 auf der Website , dass 90% der User den Thesen des Noch-SPD mannes zustimmten. natürlich ist es bequem, Thesen zuzustimmen, die einer kleinen Gruppe alle Schuld an gesellschaftlichen Problemen zuschreibt, allerdings führt dies zur Diskriminierung und befördert ganz klar rassistische Tendenzen. Warum so viele Menschen allerdings diesen Themen zustimmen ist damit noch nicht geklärt. Spannend wäre in diesem Zusammenhang sicher den Bildungsabschluss und die durchschnittliche Intelligenz der Leser dieses Blattes zu untersuchen und dort einen Bezug zu der Zustimmung zu dieser dumpfen Polemik zu ziehen.</p>
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		<title>UNO-Konvention für Menschen mit Behinderung</title>
		<link>http://foerderguide.de/allgemein/uno-konvention-inklusion</link>
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		<pubDate>Tue, 23 Feb 2010 12:00:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fabian Piotrowski</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute Abend wird im Hamburger Rathaus eine Diskussion zur Frage nach der Umsetzung der UNO-Konvention für die Rechte von Menschen mit Behinderung stattfinden. Kernpunkte der Konvention Die Wichtigsten Punkte der Konvention ist der Aufruf zur Ermöglichung von Teilhabe. Eines der &#8230; <a href="http://foerderguide.de/allgemein/uno-konvention-inklusion">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute Abend wird im Hamburger Rathaus eine Diskussion zur Frage nach der Umsetzung der <a title="UNO-Konvention" rel="nofollow" href="http://www.humanrights.ch/home/de/Instrumente/UNO-Abkommen/Behinderte/content.html" target="_blank">UNO-Konvention für die Rechte von Menschen mit Behinderung</a> stattfinden.</p>
<h2>Kernpunkte der Konvention</h2>
<p>Die Wichtigsten Punkte der Konvention ist der Aufruf zur Ermöglichung von Teilhabe. Eines der in meinen Augen wichtigsten Punkte ist die Aufforderung den Zugang zu einem <strong>inklusiven</strong> Schulsystem zu ermöglichen. In der deutschen Übersetzung wird manchmal von einem integrativen Schulsystem gesprochen, es ist anzunehmen, dass das KMK dort eine Begriffsunsicherheit schaffen möchte. Einige Vertreter der Kultusministerien sehen den Anspruch auf individuelle Förderung schon durch das Bereitstellen des ausdifferenzierten Förderschulsystems erfüllt. Da aber die UN Konvention definitiv einer Sonderbeschulung eine Absage erteilt, steht dieser Standpunkt auf wackeligen Füßen.</p>
<h2>Behinderung</h2>
<p>Ich möchte ein wenig weiterdenken und würde dazu den Behinderungsbegriff ein wenig in Frage stellen. Behinderung ist eine dauerhafte Beeinträchtigung eines Menschen die sich in einer verminderten Gesellschaftlichen Teilhabe niederschlägt. Das ein Mensch als behindert gilt ist also daran erkenntlich, inwieweit ihn ein Merkmal beeinträchtigt. In der klassisch medizinischen Definition ist eine Behinderung eine Abweichung von einer Norm, die zu Beeinträchtigungen führt (Querschnittslähmung&#8211;&gt;behindert, da man nicht Laufen kann). Ich halte dies für zu kurz gegriffen, da ein Mensch mit einer Lähmung mit technischer oder personeller Unterstützung durchaus normal am Leben teilhaben kann es sind eher konstuierte Umweltbedingungen, die den Menschen <em>behindern</em> (Treppen in U-Bahnen statt Rampen oder Aufzüge, Babykleidung auch für Kinder mit körperlichen Fehlbildungen usw.).<span id="more-110"></span></p>
<p>Die Beeinträchtigung kommt also nicht aus dem Menschen selbst, sondern ist Folge der gesellschaftlichen Bedingungen und die Reaktion der Gesellschaft auf die Ausprägung eines bestimmten Merkmals (Intelligenz, physische oder psychische Gesundheit). Ein Mensch , könnte man also sagen,<span style="text-decoration: underline;"> ist also nicht behindert, sonder wird es durch die gesellschaftlichen Gegebenheiten.</span> Wenn sich die geselschaftlichen Umstände nun ändern, muss sich auch die Definition von Behinderung ändern. War zum beispiel früher die Ausprägung &#8220;Schulerfolg&#8221; als individuelles Merkmal schon wichtig für die gesellschaftliche Teilhabe, hat aber bei wenigen Menschen zu eiem kompletten Ausschluss aus der Teilhabe geführt, so ist bei der zunehmenden Wichtigkeit des Merkmales &#8220;Schulerfolg&#8221; davon auszugehen, dass mangelnder Schulerfolg zu einer Behinderung oder Verhinderung der Teilhabe an gesellschaftlichem Leben führt. Wenn Menschen nun ein Bildungsabschluss verweigert wird und sie dadurch nicht am gesellschaftlichen Leben teilhaben können, dann würde ein Schulsystem Menschen im Prinzip zu &#8220;Behinderten&#8221; machen. Da es in Deutschland Schulsysteme gibt, die genau dies tun, nämlich bestimmte Menschen nach gewissen Kriterien vom Bildungserfolg nachhaltig ausschließen (&#8211;&gt; Förderschulen,Hauptschulen), muss dort gegengesteuert werden.</p>
<p>Meine These ist also: <strong>Das gegliederte Schulsystem behindert einen signifikanten Teil der Kinder, macht sie gesellschaftlich zu Behinderten.</strong></p>
<p>(Die Bezeichnung:&#8221;Behinderter&#8221; wurde hier verwendet um das &#8220;behindert werden&#8221; genauer darzustellen, im Alltag sollte, um eine reine Konzentration auf ein bestimmtes Merkmal zu vermeiden von &#8220;Mensch mit Behinderung&#8221; gesprochen werden, nicht aus politischer Korrektheit, sondern aus Fairness)</p>
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		<title>Schulreform Hamburg</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Feb 2010 12:44:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fabian Piotrowski</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Aus aktuellem Anlass möchte ich im Förderguide auf die Hintergründe des Hamburger Schulstreites eingehen. Ich möchte schon zu beginn sagen, dass ich ein Befürworter der Reform bin und dies aus sozialen wie aus pädagogischen Gründen und Überzeugungen. Die Reform Grund &#8230; <a href="http://foerderguide.de/allgemein/schulreform-hamburg">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aus aktuellem Anlass möchte ich im Förderguide auf die Hintergründe des Hamburger Schulstreites eingehen. Ich möchte schon zu beginn sagen, dass ich ein Befürworter der Reform bin und dies aus sozialen wie aus pädagogischen Gründen und Überzeugungen.</p>
<h2>Die Reform</h2>
<p>Grund des Streites ist die geplante Schulreform des Schwarz-Grünen Senates. Diese sieht vor, dass in Zukunft die Grundschule nicht wie bisher 4 sondern nun ganze 6 Jahre dauern soll. Die 6 jährige Grundschule soll von da an Primarschule heißen.  Damit einher geht die Umstellung des Sekundarbereichs auf ein 6 Jähriges Gymnasium und eine bis zu 7 Jahre dauernde „Stadtteilschule“ auf der alle Bildungsabschlüsse inklusive des Abiturs erreicht werden können. Zusätzlich soll nicht nur das Schulsystem umgestellt werden, sondern auch die Klassengrößen beschränkt werden, auf 25 Kinder maximal, in „Problembezirken“ auf 23 Schüler.<br />
Der Senat und vor allem der Bürgermeister Ole von Beust mit der Bildungssenatorin Christa Goetsch wollen damit den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts begegnen. Da in Deutschland der Bildungserfolg und damit der spätere soziale Status  noch immer vom sozialen Status und dem Einkommen der Eltern massiv abhängig sind muss eine neue Struktur Kindern ermöglichen alle ihre Ressourcen zu entfalten.</p>
<p><span id="more-79"></span></p>
<h3>Wir wollen Lernen-die Gegner der Reform</h3>
<p>Gegen diese Umstellung hat sich eine Bürgerinitiative mit dem Namen „Wir wollen lernen“ (WWL) gebildet. Diese Bürgerinitiative beklagt, dass die Umstellung das Gymnasium ausbluten lasse und die Entwicklungsmöglichkeiten von Kindern einschränke.  Sie begründen dies mit einer vermeintlichen Unaufholbarkeit der Leistungsunterschiede am Ende der Klassenstufe 4.Die auch in den folgenden Jahren auf der Primarschule nicht ausgeglichen werden könnten. Außerdem sei eine klassisch-humanistische Bildung inklusive Latein und Altgriechisch nicht mehr möglich, wenn das Gymnasium zwei Jahre „verliere“.  Ein zusätzlicher Punkt, mit dem die Reformgegner auch viele Menschen zur Unterzeichnung des Bürgerbegehrens überzeugen konnten war die geplante Aufhebung des Elternwahlrechtes. Das Elternwahlrecht bleibt allerdings jetzt definitiv erhalten.</p>
<h2>Die Unterstützer</h2>
<p>Dagegen sind die Reformbefürworter der Meinung, dass die Primarschule Kindern aus benachteiligten Verhältnissen die Chance biete länger ohne schädlichen Leistungsdruck zu lernen und die frühe soziale Klassifizierung von Kindern verschoben und somit relativiert würde. Zudem haben Kinder und Jugendliche nun länger die Möglichkeit  das Abitur zu erreichen, da der Sekundarbereich nun länger die Möglichkeit bietet diesen Abschluss zu erreichen.  Somit soll der Leistungsgedanke wieder etwas zählen, und zwar in dem Sinne, dass Leistung nicht mehr vom Geldbeutel der Eltern abhängt. Leistung soll außerdem nicht angstbesetzt sein und Kindern schon mit 10 Jahren gesagt werden, dass ihre Leistung nicht ausreicht im Leben etwas zu erreichen. Kinder sollen nun die Möglichkeit haben ihre Ressourcen  wirklich so zu entfalten wie es maximal möglich ist. Dies sei nicht nur eine Frage von sozialer Gerechtigkeit und Fairness, sondern auch von ganz klarem wirtschaftlichem Interesse für die Stadt Hamburg, da auch die Hoffnung besteht, dass die Zahl der Schulabbrecher sinken wird. Diese Hoffnung ist auch nicht unbegründet, da Schulabbruch häufig mit einer mangelnden Perspektive zusammenhängt, welche zum Beispiel an der Haupt- oder Förderschule klar zu erkennen ist.</p>
<h2>Warum die Reform richtig ist</h2>
<p>Ich persönlich halte die Hamburger Schulreform für ein Projekt, welches ambitioniert und erfolgversprechend ist. Natürlich würde ein reiner Systemwechsel den Schülern nicht die erhofften Vorteile bringen, aber da sich der Senat die Aufgabe vorgenommen hat auch die Qualität der Schulen zu verbessern, bin ich der festen Überzeugung, dass  alle Schüler aller Leistungs- und Altersgruppen langfristig von dieser Reform profitieren werden. Ich bin auch überzeugt davon, dass es nicht zu einer „Gleichmacherei“ kommen wird, wie viele Mitglieder von WWL befürchten, sondern das längere gemeinsame, vom Druck befreite, Lernen Lehrern die Chance eröffnet die Kinder individueller zu Fördern, als dies jetzt der Fall ist und sein kann. Längeres gemeinsames Lernen ist für Kinder, die hohe Leistung bringen können und wollen eine riesige Chance, da ein gemeinsamer Unterricht auf verschiedenen Leistungsniveaus ihnen erlaubt Fähigkeiten zu entwickeln die für ihr gesamtes zukünftiges Leben von riesiger Bedeutung sein werden, wie zum Beispiel die Reduktion von Information auf ein Level, dass alle Beteiligten verstehen, außerdem das Anerkennen und Nutzen verschiedener individueller Stärken verschiedener Menschen, was unbestreitbar in der heutigen Gesellschaft von hoher Bedeutung ist.</p>
<div id="seolinx-tooltip" style="border: 1px solid #000000; display: none; margin: 0pt; opacity: 0.9; padding: 0pt; position: absolute; width: auto; z-index: 99999;">
<table style="border: 0pt none; border-collapse: separate; margin: 0pt; padding: 0pt; width: auto;">
<tbody>
<tr>
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<div style="margin: 0pt; padding: 0pt; overflow: auto; width: auto;">
<table id="seolinx-paramtable" style="border: 1px solid gray; border-collapse: separate; margin: 0pt;">
<tbody>
<tr>
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		<title>Inklusion</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Feb 2010 14:18:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fabian Piotrowski</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Inklusion ist ein recht neuer und im deutschen Sprachraum noch nicht besonders häufiger Begriff für das gemeinsame Unterrichten von Kindern mit verschiedenen Lernvoraussetzungen und Leistungsständen in einem Klassenraum und an einem gemeinsamen Thema. Der Unterschied zur Integration ist hier, dass &#8230; <a href="http://foerderguide.de/allgemein/inklusion">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Inklusion </strong>ist ein recht neuer und im deutschen Sprachraum noch nicht besonders häufiger Begriff für das gemeinsame Unterrichten von Kindern mit verschiedenen Lernvoraussetzungen und Leistungsständen in einem Klassenraum und an einem gemeinsamen Thema. Der Unterschied zur Integration ist hier, dass nicht zwischen &#8220;den Normalen&#8221; und &#8220;den Kindern mit Förderbedarf&#8221; (oder auch &#8220;den Behinderten&#8221;, den &#8220;Hilfsschülern&#8221; und anderen etikettierenden Bezeichnungen) unterschieden wird, es gibt in der Inklusion nicht eine bestehende, homogene, Gruppe die eine andere aufnimmt und durch ein Etikett wie <em>Förderbedarf</em> diskrimiert (unterscheidet).<a href="http://foerderguide.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/02/inklusion.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-73" title="inklusion" src="http://foerderguide.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/02/inklusion-300x198.jpg" alt="Inklusion im Schema" width="300" height="198" /></a></p>
<h2>Warum Inklusion?</h2>
<p>Böse Zungen mögen jetzt von &#8220;Gleichmacherei&#8221; sprechen, doch diese Behauptung wäre mehr als falsch. Inklusion bedeutet nämlich genau das Gegenteil! Statt eine Homogenisierung in verschiedenen Niveaus, wie es der klassische Frontalunterricht im gegliederten Schulsystem zumindest nahelegt, soll im inklusiven Unterricht auf jedes Kind in seinen ganz speziellen Bedürfnissen eingegangen werden. Jedes Kind wird als Individuum mit speziellen Bedürfnissen begriffen, somit sind sowohl hochbegabte Kinder mit ihren speziellen Bedürfnissen, als auch Kinder mit Lernschwierigkeiten oder -störungen Profiteure eines inklusiven Unterrichtes.<span id="more-44"></span></p>
<p>Inklusion kann durchaus so weit gehen, dass auch Unterricht angeboten wird in dem ganz verschiedene Altersgruppen beteiligt sind. So kann auch ein hochbegabter neunjähriger Schüler in einem Unterricht sitzen, der dem Niveau der neunten Klasse Mathematik am Gymnasium entspricht. Gleichzeitig sollte es in <em>inklusiven Schulsystemen</em> möglich sein, dass Qualifikationen und Abschlüsse nicht nach einem starren Zeitplan vergeben werden (Abitur nach 12 Jahren, oder maximal 13), sondern begabte Schüler die Möglichkeit erhalten ihre Schullaufbahn durchaus früher zu beenden, während Anderen die Möglichkeit gegeben wird ein oder zwei Jahre länger zu brauchen ohne &#8220;sitzen zu bleiben&#8221;.</p>
<p>Inklusive Schulen sollen somit möglichst alle Ressourcen nutzen, die in den Kindern vorhanden sind und den Kindern die Möglichkeit geben den für sie bestmöglichen Abschluss zu erreichen.</p>
<p>Mitunter wird mit einer reinen Umstellung des Schulsystems auf eine einzelne Schulform die Hoffnung verbunden, dass die enge Verbundenheit von sozialem Status der Eltern und dem Schulerfolg des Kindes aufgehoben oder zumindest relativiert würde.</p>
<h3>Grenzen der Inklusion</h3>
<p>Dabei sollte man bedenken, dass viele Entwicklungsschritte beim Eintritt in die Schule schon vollzogen sind und viele Strukturen kognitiver und psychischer Art bereits angelegt wurden. Meist wird das Aufwachsen in einem sozial gut gestellten Elternhaus positiv mit der frühkindlichen Entwicklung in Verbindung gebracht, während Kinder aus bildungsfernen Familien (Arbeiterkinder, Kinder von Arbeitslosen und von Migranten ohne akademischen Hintergrund) weniger Kompetenzen und Fähigkeiten sowie Ressourcen erhalten die dabei helfen die schulischen und später die beruflichen Anforderungen zu erfüllen. Auch die Umwelt die Kinder in ihrer Freizeit erfahren hat einen sehr großen Einfluss auf die Entwicklung eines Kindes (Peergroup, Vereine, Jugendorganisationen) und unterscheiden sich bei verschiedenen sozialen Schichten teils erheblich. <span style="text-decoration: underline;">Extrem plakativ (!)</span> gesagt geht es hier um den Unterschied zwischen Klarinettenunterricht und Konsolen, Polo und Prügel, Mann und Marvel, sowie Bach und Bushido. Da die klassischen bürgerlichen Bildungsgüter im schulischen, beruflichen und akademischen Kontext höher bewertet werden, haben Kinder die früh Zugang zu diesen Gütern bekommen und Vorbilder haben die diese Güter wertschätzen, einen sehr großen Vorteil gegenüber Kindern aus Familien in denen dies nicht gegeben ist.</p>
<p>Ob Inklusion also die aktuelle gesellschaftliche Ungleichheit lösen kann ist zumindest sehr kritisch zu hinterfragen, eine Chance zu einer Relativierung dieser Unterschiede scheint aber zumindest gegeben. An dieser Stelle möchte ich auf die aktuelle Ausgabe (01/2010) der <a title="Zeitschrift für Pädagogik" href="http://www.beltz.de/de/paedagogik/zeitschriften/zeitschrift-fuer-paedagogik.html" target="_blank">&#8220;Zeitschrift für Pädagogik&#8221; des Beltz- Verlages</a> hinweisen, in der der Themenschwerpunkt &#8220;Bildung in der Demokratie&#8221; zu finden ist. Auch dort gibt es kontroverse Artikel zum Thema Inklusion und Schulsystem.</p>
<div id="seolinx-tooltip" style="border: 1px solid #000000; display: none; margin: 0pt; opacity: 0.9; padding: 0pt; position: absolute; width: auto; z-index: 99999;">
<table style="border: 0pt none; border-collapse: separate; margin: 0pt; padding: 0pt; width: auto;">
<tbody>
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<div style="margin: 0pt; padding: 0pt; overflow: auto; width: auto;">
<table id="seolinx-paramtable" style="border: 1px solid gray; border-collapse: separate; margin: 0pt;">
<tbody>
<tr>
<td style="background: none repeat scroll 0% 0% #f0f0f0; border: 1px solid gray; color: darkgreen; font-family: Tahoma; font-size: 7pt; font-weight: bold; white-space: nowrap; padding: 2px;"><img style="vertical-align: middle;" src="http://toolbarqueries.google.com/favicon.ico" alt="" width="12px" height="12px" /> PR: <a style="color: blue; font-family: Tahoma; font-size: 7pt; font-weight: bold; text-decoration: underline;" title="Google pagerank" href="javascript:{}">wait&#8230;</a></td>
<td style="background: none repeat scroll 0% 0% #f0f0f0; border: 1px solid gray; color: darkgreen; font-family: Tahoma; font-size: 7pt; font-weight: bold; white-space: nowrap; padding: 2px;"><img style="vertical-align: middle;" src="http://www.google.com/favicon.ico" alt="" width="12px" height="12px" /> I: <a style="color: blue; font-family: Tahoma; font-size: 7pt; font-weight: bold; text-decoration: underline;" title="Google index" href="javascript:{}">wait&#8230;</a></td>
<td style="background: none repeat scroll 0% 0% #f0f0f0; border: 1px solid gray; color: darkgreen; font-family: Tahoma; font-size: 7pt; font-weight: bold; white-space: nowrap; padding: 2px;"><img style="vertical-align: middle;" src="http://www.google.com/favicon.ico" alt="" width="12px" height="12px" /> L: <a style="color: blue; font-family: Tahoma; font-size: 7pt; font-weight: bold; text-decoration: underline;" title="Google links" href="javascript:{}">wait&#8230;</a></td>
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<td style="background: none repeat scroll 0% 0% #f0f0f0; border: 1px solid gray; color: darkgreen; font-family: Tahoma; font-size: 7pt; font-weight: bold; white-space: nowrap; padding: 2px;"><img style="vertical-align: middle;" src="http://www.bing.com/favicon.ico" alt="" width="12px" height="12px" /> I: <a style="color: blue; font-family: Tahoma; font-size: 7pt; font-weight: bold; text-decoration: underline;" title="Bing index" href="javascript:{}">wait&#8230;</a></td>
<td style="background: none repeat scroll 0% 0% #f0f0f0; border: 1px solid gray; color: darkgreen; font-family: Tahoma; font-size: 7pt; font-weight: bold; white-space: nowrap; padding: 2px;"><a style="color: blue; font-family: Tahoma; font-size: 7pt; font-weight: bold; text-decoration: underline;" title="Sitemap.xml" href="javascript:{}">wait&#8230;</a></td>
<td style="background: none repeat scroll 0% 0% #f0f0f0; border: 1px solid gray; color: darkgreen; font-family: Tahoma; font-size: 7pt; font-weight: bold; white-space: nowrap; padding: 2px;"><img style="vertical-align: middle;" src="http://www.semrush.com/favicon.ico" alt="" width="12px" height="12px" /> Rank: <a style="color: blue; font-family: Tahoma; font-size: 7pt; font-weight: bold; text-decoration: underline;" title="SEMRush Rank" href="javascript:{}">wait&#8230;</a></td>
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<tbody>
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		<title>Förderung, was ist das?</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Feb 2010 07:38:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fabian Piotrowski</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Förderung geht davon aus, dass eine Person mit einem höheren Kenntnis- oder Kompetenzstand einer anderen Person in Ihrer Entwicklung hilft. Maßgeblich ist dort der Standard an dem sich der Fördernde orientiert. // Dieser Standard kann beispielsweise eine Idealnorm sein, der &#8230; <a href="http://foerderguide.de/allgemein/foerderung">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Förderung geht davon aus, dass eine Person mit einem höheren Kenntnis- oder Kompetenzstand einer anderen Person in Ihrer Entwicklung hilft. Maßgeblich ist dort der Standard an dem sich der Fördernde orientiert.<br />
<script type="text/javascript">// <![CDATA[
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<p>Dieser Standard kann beispielsweise eine Idealnorm sein, der &#8220;perfekte Mensch&#8221;, der &#8220;aufgeklärte Staatsbürger&#8221; oder ähnliche Konzepte. Darüber hinaus gibt es noch eine Entwicklungsnorm, die der Geförderte erreichen soll. Diese Norm wird aus dem statistischen Mittel einer Kohorte (einer Altersgruppe) ermittelt, größere Abweichungen werden dann als &#8220;unnormal&#8221; bezeichnet. Eine Förderung richtet sich oft an der Alters- bzw. Entwicklungsnorm aus, das Kind soll &#8220;da abgeholt werden wo es ist&#8221; . Fördermaßnahmen sind also so auszurichten, dass sie sich vom aktuellen Stand des Kindes hin zu einem &#8220;angemessenen&#8221; Stand entwickeln.</p>
<h2>Normbegriffe in der Förderung</h2>
<p>Einige Konzepte bestreiten , dass das Erreichen eines Standards, beziehungsweise einer Norm, das Ziel einer Förderung sein sollte. Stattdessen sollten die individuellen Ressourcen des Kindes ausgeschöpft werden, um dem Kind eine möglichst vielseitige Entwicklung zu ermöglichen, ohne es an Standards zu messen, die bei Nichterreichung negativen Einfluss auf das Kind haben können.</p>
<p>Traditionell sind reformpädagogische Konzepte wie die Waldorf- und die Montessoripädagogik eher der Auffassung, dass standarisierte Anforderungen dem Kind eher schaden, während in konservativen Bildungsvorstellungen Leistung und Wettbewerb sowie die Vergleichbarkeit von Menschen (zum Beispiel durch Noten) ,im Sinne des Zugangs zu gesellschaftlichen Positionen, wichtige Aspekte der Schule und der Schulpolitik sind.</p>
<p>Zum Erreichen des einen oder des anderen Zieles muss ein Kind gefördert werden. Diese Förderung erfolgt vor allem in Bildungseinrichtungen, privaten Nachhilfesituationen und in der Familie. Auch Beratungen gibt es im pädagogischen Kontext (und eben nicht nur in Finanzfragen wie bei <a href="http://www.baufi24.de/">Baufi24</a>). Zu nennen wären hier unter anderem systemische Ansätze der Beratung. Verschiedene Kinder können einen ganz unterschiedlichen &#8220;Förderbedarf&#8221; haben. Dabei ist zu beachten, dass <strong>jedes Kind</strong> einen speziellen Bedarf an Förderung hat. Sowohl sehr intelligente (hochbegabte) Kinder, als auch Kinder mit Schwierigkeiten in bestimmten Teilleistungsbereichen, wie Lesen oder Mathematik oder Spracherwerb, als auch Kinder mit einer verminderten Intelligenz oder einer diagnostizierten psychischen und/oder Entwicklungsstörung, wie beispielsweise Autismus oder Depression haben den Bedarf und den Anspruch auf eine auf sie ausgerichtete Förderung. Es ist wie, wenn man passende Kinderschuhe für die Kinder sucht. Nicht jedem Kind passt jeder Schuh, gefallen tut er zudem auch nicht immer. Um die Gesundheit körperlich und psychisch zu erhalten, muss man genau schauen wie der &#8220;Schuh&#8221; und der Fuß aussehen.<span id="more-1"></span></p>
<h2>Ziele des Förderguides</h2>
<p>Das Ziel meines Förderguides ist es, Informationen bereit zu stellen, die für eine erfolgreiche Förderung hilfreich sein können. Dazu zählen Informationen über bestimmte Krankheitsbilder, Lernschwierigkeiten und pädagogische Konzepte. Dabei werden auch alternative Konzepte angesprochen werden. Die Vor- und Nachteile, beziehungsweise besonders kritische Punkte an einzelnen Vorstellungen sollen dabei nicht verschwiegen werden.</p>
<p>Da der pädagogische Raum nicht von der Gesellschaft abgekoppelt ist und stark von politischen Entscheidungen abhängt, werden auch bestimmte politische Entscheidungen und Trends aufgegriffen, erklärt und kritisch hinterfragt werden. Ich weise bereits hier ausdrücklich darauf hin, dass ich ein Befürworter der <strong>Inklusion</strong> (weiter Informationen <a title="Position der Bertelsmann-Stiftung" href="http://www.bertelsmann-stiftung.de/cps/rde/xchg/bst/hs.xsl/nachrichten_97419.htm" target="_blank">hier</a>)bin, sowohl von Menschen mit Behinderung, als auch von Kindern mit Schwierigkeiten beim Lernen oder der sozialen und emotionalen Entwicklung. Eine Einteilung von Kindern nach Leistungskriterien die nicht wirklich objektiv messbar sind, in einem sehr jungen Alter, halte ich für unfair und ineffizient. Dies mag vielleicht nicht neutral erscheinen, aber ich werde auch Forschungen zur Inklusion versuchen kritisch zu hinterfragen.</p>
<p>Ich möchte auch auf die Kommentarfunktion hinweisen, und den Leser bitten, diese Funktion zu nutzen und mir neue Gedanken und Einsichten zu ermöglichen.</p>
<p>Ich hoffe, dass Sie Interesse am Fördeguide entwickeln und Sie meine Seite weiterhin besuchen. Für Fragen und Anmerkungen stehe ich Ihnen unter <strong>kontakt(AT)foerderguide(Punkt)de </strong>zur Verfügung.</p>
<p>Fabian Piotrowski</p>
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