Störungsbilder

Störungsbilder sind in der Psychologie und in der Pädagogik von besonderer Bedeutung. Die Klassifikation, zum Beispiel in der “International Classification of Disorders 10” kurz ICD 10, ist für Psychologen und Pädagogen deshalb so wichtig, da klare Diagnosen auch Mittel aus den Helfersystemen freisetzen. Ein Kind mit eine Hyperkinetischen Störung zum Beispiel hat Anspruch auf besondere Betreuung, ohne diese Diagnose ist keine zusätzliche Therapie oder Förderung von Krankenkassen übernahmefähig.

Außerdem führt eine Klassifikation dazu, dass Leitsymptome und Ursachentheorien entwickelt werden und daraus Therapieansätze erwachsen können. Dem Behandelnden erleichtert diese Symptomliste sein Vorgehen, eine Strukturierung seiner zukünftigen Handlungen ist besser möglich. Außerdem kann eine Gruppe von Menschen mit bestimmten Störungen oder Schwierigkeiten so besser erfasst werden, ein Problem oder eine Krankheit rückt dadurch in den Blick von zum Beispiel Krankenkassen, was zu einer verstärkten Forschung führen kann.

Allerdings führt eine Klassifikation auch zu einer “Schubladenbildung”. Vorurteile können so entstehen wie zum Beispiel: “Jeder Borderliner ritzt sich.” oder “Alle Depressiven sind Selbstmordgefährdet.”.  Diagnosen können so für Menschen zu einer Belastung führen, da sich das Umfeld nur noch auf das Etikett, welches die Person bekommen hat, konzentriert. Klassifikationen, wie das ICD 10 oder das DSM IV (Diagnostic and Statistical Manual for mental Disorders) der amerikanischen Psychiater, haben meist einen sehr medizinische Sichtweise, die den Menschen oft auf seine Funktionsfähigkeit zu reduzieren scheinen. Ressourcen, welche der Mensch trotzdem hat, werden nicht wahrgenommen, nur die Beseitigung des Defektes ist von Belang.

Im Bereich der Pädagogik geht es auch um den Umgang mit Kindern, die emotionale oder psychische Traumata erlitten haben oder mit gewissen Krankheiten belastet sind. Unter anderem sind dabei die Hyperkinetische Störung (ADHS), Dyskalkulie beziehungsweise Rechenschwäche, Legasthenie beziehungsweise Lese-Rechtschreibschwäche, Autismus, Deprivation, Dissozialität beziehungsweise kriminelles Verhalten und affektive Störungen wie Depressionen und Angststörungen sowie Borderline von besonderer Bedeutung.

Aus diesem Grund, wird an dieser Stelle eine Übersicht über psychische und Entwicklungsstörungen sowie Lernschwierigkeiten entstehen, in der Symptome, Ursachen und Ansätze zu eine Therapie, beziehungsweise Förderung, erläutert werden sollen.

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